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Die Evangelischen Schulen in Sachsen.

Bildungspolitik — Finanzierung freier Schulen

Lehrerverbeamtung

22.03.2018 Wiebke Nenoff

Zum Handlunsprogramm des Freistaates Sachsen

 

Die Sächsische Staatsregierung hat vor einigen Tagen ein Handlungsprogramm für die „Nachhaltige Sicherung der Bildungsqualität in Sachsen“ vorgestellt. Zentrale Maßnahme des durchaus umstrittenen Programms ist neben der angekündigten Höhergruppierung der Grundschullehrer und verschiedenen weiteren finanziellen und strukturellen Maßnahmen die Verbeamtung von Lehrkräften und Referendaren ab 2019.

 

Wir sind uns dessen bewusst, dass sich damit die Situation von unseren freien, evangelischen Schulen insbesondere bei der Gewinnung von Lehrkräften zusätzlich, mitunter sogar existenzbedrohend verschärft.

 

Die Schulstiftung ist seit Monaten zu dieser Problematik im Gespräch mit dem Kultusministerium und wird auch weiterhin zusammen mit Vertretern aus allen Spitzenverbänden freier Schulen in Sachsen – mit aller Dringlichkeit – den Freistaat Sachsen auf die Problemlage aufmerksam machen. Wir werden zum dem Punkt 4.1 des Handlungsprogrammes zusammen mit der LAGSFS Gespräche mit dem Freistaat führen.

 

Darüber treten wir nachdrücklich für eine bessere, gleichberechtigte finanzielle Ausstattung unserer Schulen ein – auch um die willkürliche Absenkung der Zuschüsse für freie Schulen um den Faktor 0,9 abzuschaffen.

 

Das evangelische Schulwesen mit seinen über 12.000 Schülern erfüllt gleichrangig zu öffentlichen Schulen den staatlichen Bildungsauftrag. Wir setzten uns mit all unseren Mitteln dafür ein, dass sich dies auch zumindest in einer finanziellen Gleichbehandlung widerspiegelt.

 

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