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Die Evangelischen Schulen in Sachsen.

Lehrerzimmer — Evangelisches Profil

Na, auch neu an einer evangelischen Schule?

11.07.2018

Na, auch neu an einer evangelischen Schule?  – Dieser Slogan stand über dem einjährigen Pilotprojekt, einem Kurs für Lehrer*innen und Erzieher*innen zur Begleitung im ersten Schuljahr an einer evangelischen Schule. Insgesamt 11 Teilnehmer*innen unterschiedlicher Berufe aus Grundschule, Oberschule, Gymnasium, Hort und Schule, fanden sich insgesamt viermal im Schuljahr zusammen, um ihre Erfahrungen auszutauschen.

 

 

In einer Schlussrunde war den Teilnehmer*innen besonders wichtig zu erwähnen, dass die Stärke des Kurses in der Vielfalt der Themen und der Praxisnähe besteht. Das Programm beinhaltete einen Tag zu den Besonderheiten von Schulen in freier Trägerschaft in Sachsen und den Merkmalen evangelischer Schulen, die in Bezug auf die eigene Schule und das eigene Erleben beleuchtet wurden. Weiterer Schwerpunkt waren Auseinandersetzung mit den Themen Glaube und Spiritualität aufgrund eigener biographischer Erfahrungen und dem Thema Andachten im schulischen Kontext.

 

 

Aufbauend auf dieser gemeinsamen Arbeit und dem inzwischen sehr gewachsenen Vertrauen zueinander widmeten wir uns im März ebenfalls in knapp zwei Tagen der Rolle des Lehrers, der Beziehungskompetenz und dem Vertrauen auf dessen Basis Lernen in der Schule basiert. Beispielsweise in Übungen zur Gesprächsführung haben wir mit viel Humor Situationen kritisch reflektiert und neue Handlungsweisen erprobt. Anschließend an dieses Modul wurden im Juni die Themen Lehrergesundheit, der Bezug zum eigenen Handeln im Schulalltag und kollegiale Fallberatung in den Mittelpunkt gestellt. Sehr praxisnah und konkret wurden Ressourcen des Einzelnen und der Gemeinschaft mit nächsten Schritten erarbeitet, um handlungsfähig zu bleiben im Schulalltag.

 

Insgesamt war dieser Kurs eine sehr schöne Erfahrung, v.a. die Vielfalt in der Gruppe war eine ganz wichtige Bereicherung auch in Bezug auf die verschiedenen Rollen in den Schulen und die schulartübergreifende Zusammensetzung.

 

 

Sowohl in den Seminaren als auch durch die Abendveranstaltungen, wie beispielsweise die Stadt- und Domführung in Meißen, die Weinprobe in der Töpferei in Kohren-Sahlis, wurde eine vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre in der Gruppe gefördert. Danke an die Teilnehmer*innen, die eine solche Arbeit auch ermöglicht haben – untereinander, im miteinander mit den Referenten und der Schulstiftung. Ganz klar wurde der Wunsch nach weiterer Begleitung und Vernetzung geäußert. Solche längerfristigen Formate in Verbindung mit einem Mentorat in der jeweiligen Schule/Region können gute Auftakte sein für verbindliches gemeinsames Arbeiten an den Evangelischen Schulen in Sachsen, für Blicke über den Tellerrand, Unterstützung und Beteiligung.

 

Eine Neuauflage dieses Kurses wird es zum Schuljahr 2019/2020 geben. Wir freuen uns auf Sie!

 

Dr. Brit Reimann-Bernhardt

Autor(en) des Artikels

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