Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. OK
Die Evangelischen Schulen in Sachsen.

Allgemein

19 Inklusions-Beauftragte neu ausgebildet

08.01.2021 Brit Reimann-Bernhardt

„What is your mission?“

Bild: Screenshot vom virtuellen Abschluss der Weiterbildung.

Mit Modul VI am 25./26. November dieses Jahres ging die Weiterbildung zum/zur Inklusionsbeauftragten an evangelischen und katholischen Schulen nach mehr als zwei Jahren online zu Ende. Der gesamte Kurs wurde konzipiert und begleitet durch Dr. Annette Leithner-Brauns (Bischöfliches Ordinariat) und Dr. Brit Reimann-Bernhardt (Schulstiftung).

 

Was im Oktober 2018 an der Evangelischen Akademie in Meißen mit einer Einführung in die Inklusionspädagogik, der Beschäftigung mit dem Index für Inklusion und der vorsichtigen Auslotung von Rolle und Funktion einer/eines Inklusionsbeauftragten an christlichen Schulen begonnen hatte, fand mit dem letzten Modul, was nach zweimaliger Verschiebung jetzt in einer Videokonferenz-Version stattfand, einen würdigen und erfolgreichen Abschluss.

 

In selbst konzipierten, ganz individuellen Statements, die im Austausch und gegenseitiger Diskussion noch verfeinert wurden, positionierten sich die Teilnehmenden zu ihrem Selbstverständnis als Inklusionsbeauftragte an ihren jeweiligen Schulen und stellten sich für ihre zukünftige Tätigkeit der Frage: „What is your mission?“. Nach diesem ersten Weiterbildungstag, der in großen Teilen unter bewährter Leitung von Rahel Szalai (Institut für multiprofessionelle Kooperation) stand, erhielten die neuen Inklusionsbeauftragten am 26. November die Gelegenheit zur Teilnahme an der Online-Abschlusstagung „Gemeinsam in die Inklusion“, die zum Ende des zweijährigen Sonderförderungsprogramms der Evangelischen Schulstiftung in der EKD stattfand und sich in Workshops mit Themen wie „Partizipative Schulentwicklung“, „Multiprofessionelle Teams“ und „Hybride Lernarrangements“ beschäftigte (vgl. auch Pressemitteilung unter https://www.schulstiftung-ekd.de/?p=2847)

Bild: Die vielfältigen Aufgaben, Herausforderungen und Eigenschaften von Inklusionsbeauftragten

„Das Zusammenführen von zwei Programmlinien in einem guten Miteinander zwischen unserer Evangelischen Schulstiftung in der EKD, der Evangelisch-Lutherischen Schulstiftung Sachsens und dem Bistum Dresden-Meißen ist ein großer inhaltlicher Gewinn“, betonte Tobias Jarzombek, Projektleiter Inklusion bei der Evangelischen Schulstiftung in der EKD: „Ich sehe dies als Beleg, dass Inklusion für uns als Christen eine zentrale Bedeutung hat. Wir als Evangelische Schulstiftung in der EKD wollen diese Haltung weiter unterstützen und durch geeignete Förderprogramme und Ausschreibungen bereichern.“

 

Zum Ende der Tagung überreichte Dr. Annette Leithner-Brauns vom Bistum Dresden-Meißen gemeinsam mit Volker Schmidt (Vorstand der sächsischen Schulstiftung) den 19 frisch ausgebildeten Inklusionsbeauftragten – coronabedingt nur symbolisch – ihre Zertifikate. Sie werden in den kommenden Tagen, ggf. auch erst im neuen Jahr, postalisch über ihre Schulleitungen nachgereicht. Auch in Zukunft wird der kollegiale und ökumenische Austausch unter den Beteiligten weitergehen und in Netzwerken die Möglichkeit gegeben sein, die einzelnen Schulen besser kennen zu lernen und gemeinsam über Chancen und Herausforderungen einer inklusiven Schule nachzudenken. Arbeiten an und hin zu einer „Schule für alle“ unter den jeweiligen Gegebenheiten und Bedingungen ist zentraler Auftrag gerade von Schulen mit einem christlich geprägten Menschenbild. Umso wirkungsvoller ist es, wenn sich katholische und evangelische Schulen gemeinsam auf diesen Weg machen.

 

Bild: Gruppenfoto der neuen Inklusionsbeauftragten aus der Zeit, wo Module noch als Präsenzveranstaltungen durchgeführt werden konnten.

Autor(en) des Artikels

Tags