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Die Evangelischen Schulen in Sachsen.

Allgemein — Porträt

Neues Kuratorium

28.06.2018 Wiebke Nenoff

 

Nachdem bereits zur Schulversammlung der Evangelischen Schulen in Sachsen im April den bisherigen Kuratoriumsmitgliedern für ihr Engagement gedankt wurde, hat die Landeskirche nun ein neues Kuratorium der Schulstiftung der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens berufen. Wieder in der Runde vertreten sind dabei Holger Schieck, Schulleiter der Evangelischen Schulgemeinschaft Erzgebirge in Annaberg, und Lars Rohwer, Mitglied des sächsischen Landtags. Nach langer Zeit der Mitwirkung sind Pfarrer Frank Meinel aus Schneeberg als Vertreter der Schulträger und Professor Roland Biewald mit Dank verabschiedet worden.

 

Wir freuen uns, zwei neue Kuratoriumsmitglieder zu begrüßen: Pfarrerin Christiane Dohrn aus Leipzig und Niko Kleinknecht, Geschäftsführer des Evangelischen Schulzentrums in Muldental als Vertreter Schulträger. Beide stellen sich hier kurz vor:

 


 

Pfarrerin Christiane Dorhn

 

„Der Geist, der an dieser Schule zu spüren war, wird mich mein Leben lang begleiten!“ So ähnlich hat es neulich ein Abiturient des Evangelischen Schulzentrums zum Ausdruck gebracht. Mir zeigt dieses Statement, Evangelische Schulen sind eines der Aushängeschilder für christlichen Glauben. Nicht, weil dort missioniert wird, sondern weil Evangelische Schulen im Idealfall Orte sind, an denen Glaube „beiläufig“ gelebt wird und wirksam ist. Zugleich stellen sie eine wichtige Verbindung zwischen Kirche und Gesellschaft dar.

Seit 5 Jahren bin ich Pfarrerin an der Peterskirche in Leipzig. Die derzeit größte Evangelische Schule in Sachsen, das Evangelische Schulzentrum, ist unsere Nachbarin. Diese gelebte Nachbarschaft ist sehr bereichernd. Dennoch stellt sich immer wieder die Frage, wie Schule und Kirchgemeinde mit ihren je eigenen Rhythmen zusammenarbeiten und sich gegenseitig beleben und stärken können.

So legt es sich nahe, dass ich die „Gemeindeperspektive“ in die Arbeit des Kuratoriums der Schulstiftung einbringen werde.


 

Niko Kleinknecht

 

Als neues Kuratoriumsmitglied ist es mir wichtig, erst einmal zu verstehen, welche Belange der Schulstiftung im Kuratorium behandelt werden. Generell möchte ich dabei unterstützen, die gute Arbeit der Schulstiftung weiterhin zu fördern und zu gestalten. Strategische Punkte dabei sind die weitere Arbeit an und mit der Kampagne „Hauptfach Mensch“ oder die weiter an Einfluss gewinnende Positionierung der Schulstiftung innerhalb der Schullandschaft der Schulen in freier Trägerschaft und gegenüber dem SMK.

Dabei werde ich als Vertreter aller evangelischen Schulen in freier Trägerschaft in Sachsen versuchen, den Spagat zwischen Eigenständigkeit einer jeden einzelnen Schule bei gleichzeitiger Heterogenität aller Schulen und den Vorteilen von und Ansprüchen an eine zentrale Vertretung, der Schulstiftung, nicht spürbar werden zu lassen. Gerade in der jetzigen angespannten Situation auf dem Lehrer*innen-Arbeitsmarkt mit dem Damoklesschwert Verbeamtung ist es wichtig, dass wir einmütig auftreten und uns auf unsere Alleinstellungsmerkmale besinnen, wovon sicherlich das wichtigste und uns alle verbindende das evangelische Profil unserer Schulen ist.


 

Das Kuratorium der Schulstiftung wird jeweils für eine fünfjährige Amtsperiode berufen und setzt sich satzungsgemäß zusammen aus einem Mitglied des Landeskirchenamtes, einem Vertreter der Schulleitungen, einem Vertreter der Schulträger sowie zwei weiteren Personen aus Politik, Wissenschaft und Kirche.

 

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Schulstiftung der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens