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Die Evangelischen Schulen in Sachsen.

Schulhof — Bericht

Total Kultur

04.03.2019

 

Projekt an der Evangelischen Grundschule Schweta „Apfelbaum“

 

Die Abdankung des sächsischen Königs und Proklamation/Gründung des Freistaates Sachsen am 13. November vor 100 Jahren war der Anlass, mit den Schülerinnen und Schülern der Apfelbaumschule Schweta eine Woche lang gemeinsam den Spuren der Vergangenheit zu folgen. Es gab 4 Werkstattgruppen und eine Theatergruppe. Entwicklung des Verkehrs, Entwicklung der Demokratie, Entwicklung des Sportes und Erfindungen in Sachsen. Dabei entstanden ein Denkmal („Das Herz von Sachsen“), eine Ausstellung, ein Theaterstück und eine Bildergalerie (Gemälde). Der Schulchor übte die deutsche Nationalhymne und das Lied „Die Gedanken sind frei“ und sang dieses zur Aufführung am 13.11.2018. Eingebunden in die Arbeit waren alle Kollegen des Hortes und der Schule sowie Unterstützer aus dem Umfeld der Schule und Künstler.

 

Das Projekt begann im Juni 2018 mit einer Theaterwoche, wo die ganze Schule gemeinsam ein Theaterstück vorbereitete, probte und aufführte. Die Schülerinnen und Schüler der Theatergruppe entwarfen zusammen mit den Theaterpädagogen ein Theaterstück. Parallel dazu wurden die Requisiten und die Kostüme in einzelnen Werkstattgruppen hergestellt. Dabei lernten die Kinder nicht nur mit der Hand zu nähen, sondern auch die Bedienung von Nähmaschinen. In den Requisitengruppen bohrten und schraubten, sägten, malten und klebten sie, bis alles fertiggestellt war. Die Theaterwoche endete mit der Aufführung am 28.06.2018 in der Turnhalle und war für alle die Vorbereitung auf das Event am 13.11.2018, wo ebenfalls ein Theaterstück aufgeführt werden sollte. Am 19.09.18 nahm die ganze Schule am Schülerkonzert in Oschatz teil.

 

Ein Besuch in Dresden hat den Schülern und Schülerinnen Informationen und Inhalte zu dem Leben am sächsischen Fürstenhof vermittelt und neben kulturhistorisch wertvollen und interessanten Gebäuden konnten die Schüler in Dresden sächsische Geschichte erleben. Gleichfalls wurden die Werte einer modernen Demokratie einer althergebrachten Monarchie gegenübergestellt, um politisches Denken anzubahnen, was dann in der Werkstatt „Entwicklung der Demokratie“ weiter vertieft werden konnte.

 

Am 13.11.2018 wurden die erarbeiteten Inhalte in anschaulicher Weise präsentiert. Auch spielte das Orchester Fürstenmusik aus Weimar und London zu der Veranstaltung Musik des komponierenden sächsischen Fürsten Johann Ernst IV von Sachsen-Weimar (1696-1715). Damit wurde den Schülern und Schülerinnen neben sächsischer Geschichte auch unser sächsischer Kulturschatz musikalisch nahe gebracht.

 

Zu dem Event kamen als Gäste aus Politik u.a. Barbara Klepsch, Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Volkmar Winkler (MdL), Bürgermeister Johannes Ecke aus der Wirtschaft Markus Ziron (Geschäftsführer Volksbank Riesa), Matthias Schurig (Geschäftsführer Betonwerk Oschatz), Michael Zehme (Geschäftsführer Varia Color Mügeln), Prof. Dr. Christopher Hausmannn (Universität Jena), Prof. Dr. Gerhard Poppe (Dresden), Dr. Matthias Donath (Meissen), Eltern und Großeltern der Schüler und Bürger der Region Oschatzer Land und aus der Kirche Pfarrer Berthold Zehme, Bezirkskatechetin Cordula Schilke sowie aus dem alten sächsischen Adel Dr. Alfred Prinz von Schönburg-Hartenstein (Diplomat), Dr. Christian Prinz zur Lippe und Michael Benedikt Prinz von Sachsen-Weimar-Eisenach (Chef des Gesamthauses Wettin).

 

Durch diese breitangelegte Veranstaltung entstand eine wunderbare Begegnung unterschiedlicher Menschen, wofür wir dem Leipziger Kulturraum herzlich danken.

 

Weitere Eindrücke und Filme zu diesem Event

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Aktion, Die Evangelischen Schulen in Sachsen, Projekte, Schulstiftung