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Die Evangelischen Schulen in Sachsen.

Allgemein

Abschluss gelungen – unter erschwerten Bedingungen

19.10.2020 Brit Reimann-Bernhardt

Einführungskurs „Neu an einer ev. Schule“ fand ein würdiges Ende

 

Modul 3 nach Modul 4 – wie das? Alles ist möglich und vor allem nötig in der Zeit der Pandemie und im Kurs „Neu an einer evangelischen Schule?!“. Alle Teilnehmenden des Kurses sind angereist – juhu, es klappt, das Seminar „Lehren und Lernen ist Beziehung“ kann stattfinden.

 

Gute Lehrer*innen sind fachlich fit, gelassen, konsequent, empathisch, gerecht und wohlwollend. Interessiert an ihrem Gegenüber, praxisnah, liebe- und humorvoll und lassen eine gesunde Distanz zwischen sich und dem Kind/Jugendlichen.

 

So sah die Sammlung der Gruppe am Anfang des Seminars aus zum Thema:  Was macht eine gute Lehrkraft aus – aber wie werde ich so? Wie bleibe ich authentisch dabei? Habe ich doch in Modul 4 gelernt, dass es wichtig ist, auf die eigenen Ressourcen zu achten. Lehrer*in ist eine High-Stress-Profession – so klingt auch die Sammlung anspruchsvoll.

 

Unter der Leitung und vor allem Begleitung der erfahrenen Fortbildnerin Ariane Brena haben wir uns eineinhalb Tage mit der Lehrkraft als Person, mit uns selber und unseren Beziehungen zu den Schüler*innen beschäftigt. Welche Bedürfnisse habe ich als Lehrkraft, welche haben die Eltern und nicht zuletzt die Schüler*innen?

 

In sehr vertrauensvoller Atmosphäre haben wir geübt: Wie führe ich Gespräche, dass mein Anliegen auch ankommt? Wo sind die Grenzen meiner Wirkkraft als Lehrperson? Was müssen dann andere Berufsgruppen übernehmen?

 

Eine wichtige Erkenntnis für mich war: Schule, Beziehung in der Schule zu den Schüler*innen und Kolleg*innen gelingt dann, wenn Bedürfnisse, Gefühle und Denken mitbestimmen dürfen – HAUPTFACH: MENSCH eben. Das klingt banal. Wie schwer es ist, habe ich in den Übungen gemerkt. Üben, aneignen, wieder üben und Vertrauen haben – ich entwickle mich.

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