Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. OK
Die Evangelischen Schulen in Sachsen.

Allgemein

Ein Portal für alle!

19.06.2020 Patrick Franz

Die digitale Zukunft der ev. Schulen

 Bild: Stolzer Blick und breites Grinsen – mit dem neuen Digital-Portal werden die ev. Schulen in Sachsen Vorreiter in der Digitalisierung sein. Lehrkräfte, Schüler*innen, Eltern, Verwaltungen und Schulleitungen werden allesamt profitieren.

Ist auch bei Ihnen das digitale Chaos ausgebrochen? „An meiner Schule musste ich mich bei bis zu sechs Anwendungen einloggen, um arbeiten zu können. Gern verwechselten die Schüler*innen ihre Passwörter, das ging an die Nerven“, ärgert sich Schulentwicklungsreferentin Birgit Hofmann.

 

WLAN-, Geräteanmeldung, E-Mails, Schulserver, Lernapps, verschiedene Softwares: Ständig braucht es PINs für neue Plattformen mit immer anderen Komplexitätsansprüchen.

 

Jetzt soll damit Schluss sein! Ein neues Portal für alle ev. Schulen in Sachsen bildet mit einem Login den Eingang zu allen Plattformen. In einem Pilotprojekt in Radebeul, Coswig, Annaberg und Muldental wurde ein solches „Intranet“ aufgebaut. Denn eine Schule kann die hohen Fixkosten für die Aufsetzung eines eigenen Systems kaum tragen.

 

Durch die Vernetzung zu einem Digital-Portal ev. Schulen in Sachsen gibt es neue Synergieeffekte. So können Lehrer*innen aller Schulen z.B. Projektinhalte miteinander teilen.

 

Infoveranstaltung am 23. Juni – verpassen sie nicht die chance auf die digitale zukunft ihrer schule!

 

Aber es stellen sich auch Fragen, die wichtigsten werden hier beantwortet.

 

Bleibt meine Schule selbstständig?
Ja, die Autonomie jeder unserer vielfältigen ev. Schulen in Sachsen wird sogar gestärkt! Jeder einzelne Akteur kann an seiner Einrichtung, wie dort gewünscht, effektiv an Abstimmungsprozessen teilhaben. Da jede Lehrkraft, alle Eltern und Schüler*innen mit ihrem Login präsent sind, wird niemand ausgeschlossen.

 

Wer kann auf welche Daten zugreifen?
Grundsätzlich verwalten alle Schulen ihre Daten selbst, bestenfalls nutzen sie dafür die ev. Schulsoftware. Die Daten werden dann nur verschlüsselt an das Identitätsmanagement weitergegeben, das ein Passwort generiert und den Zugriff auf die verschiedenen Plattformen steuert. Die ev. Schulsoftware ist seit 2017 verfügbar, erfüllt daher bereits alle Datenschutzansprüche. Zwar ist jede*r Nutzer*in im System sichtbar. Die Schule und Sie entscheiden aber weitgehend selbst, welche Informationen für andere verfügbar sind, welche Dateien Sie wem bereitstellen und mit wem Sie zusammenarbeiten möchten.

 

Bild: So sieht die Oberfläche des neuen Digital-Portals aus.

 

Welche Möglichkeit, mit Schüler*innen/Eltern zu kommunizieren, bietet sich?

Die eingebundene App „Sdui“ verbindet alle modernen Kommunikationsformen (Chatgruppen, E-Mails, Dateiablage in Clouds) und kann parallel auf Stunden-, Speiseplan, Lernmanagementsystem und Ähnliches zurückgreifen.

 

Wie wird eine ausreichende Geschwindigkeit für das große System garantiert?
Durch den Digitalpakt rüsten Schulen WLAN, Endgeräte und weitere technische Voraussetzungen auf. Das Portal baut darauf auf, eine stabile Datenübertragung ist so gewährleistet.

 

Gibt es für Lehrkräfte eine Einweisung?
Ja, niemand wird allein gelassen. Je nach Bedarf sind extra zugeschnittene Schulungen geplant.

 

Am Dienstag, den 23. Juni wird das Konzept Geschäftsführer*innen, Schulleitungen, IT-Koordinator*innen und an Medienbildung interessierten Lehrkräften in der Dreikönigskirche Dresden vorgestellt. Schulträger müssen bis Schuljahrsende die Teilnahme verbindlich melden. Holen Sie sich zusätzliche Infos unter schulstiftung@evlks.de und verpassen Sie keinesfalls die Chance auf eine digitale Zukunft Ihrer Einrichtung. Je mehr Standorte sich beteiligen, umso größer ist der Nutzen für die gesamte Gemeinschaft ev. Schulen.

 

Autor(en) des Artikels

Tags