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Die Evangelischen Schulen in Sachsen.

Allgemein

Großes Interesse am Digital-Portal

25.06.2020 Patrick Franz

Schulträger wollen die digitale Zukunftschance für ev. Schule ergreifen

Bild: Falk Wenzel, Geschäftsführer des ev. Schulzentrums Radebeul versprühte viel Optimismus, dass das Digital-Portal ev. Schulen ein wichtiger Schritt in die Zukunft wird.

Nicht nur aufgrund der rund 50 Gäste war die Vorstellung des geplanten Digital-Portals für ev. Schulen in der Dresdner Dreikönigskirche ein voller Erfolg. Viele Schulträger signalisierten Interesse, die erforderliche Absichtserklärung bis zum 15. Juli 2020 zu unterzeichnen. Nun liegt es an allen Anwesenden, Entscheidungen für die digitale Zukunftschance des evangelischen Bildungswesens zu treffen.

 

An vorderster Stelle verriet Falk Wenzel, Geschäftsführer des ev. Schulzentrums Radebeul, warum seine Einrichtung gemeinsam mit Coswig bei der Pilotphase mit viel Engagement voranging und das ev. Schulportal mit digitalen Partner-Firmen aufsetzte. „Wir können nicht ausweichen. Unsere Schüler*innen sind längst in der digitalen Welt zuhause. Längst schaffen wir dank des Digitalpakts viele Endgeräte an. Doch wie schaffen wir es, das effektiv zu verwalten? In der Corona-Zeit haben wir gesehen, wie notwendig das ist. Daher frage ich mich: Wann beginnen wir mit dem Aufbau digital vernetzter Strukturen? Am besten heute“, meinte Falk Wenzel in seinem Eingangsstatement.

 

Sein Informatik-Lehrer Daniel Röhrich und der Coswiger Kollege Thomas Melcher präsentierten das neue „Intranet“ ev. Schulen. Dabei zeigten sie auf, dass Schulen aus einem bestimmten Repertoire von Mail-Programmen, Cloud- und Lernmanagementsystemen usw. auswählen können und es dabei dennoch möglich ist, Dateien beliebig hin- und herzureichen. Damit können der Austausch, die Zusammenarbeit und speziell gemeinsame Projekte ev. Schulen trotz der weiter uneingeschränkten Selbstständigkeit jeder Einrichtung gefördert werden. Allein die gemeinsame Kommunikationsplattform „Sdui“ mit Stundenplan-, Cloud-Anbindung sowie Chatfunktionen wird die einzelnen Standorte in eine neue Zeit versetzen. Für alle Schüler*innen, Lehrkräfte und Eltern gilt vor allem aber: Mit nur einem Login kommen sie ins Portal und so in alle Anwendungen.

Bild: Gut gefüllte Reihen im schönen Ambiente der Dreikönigskirche Dresden – hier wurden wichtige Informationen zur digitalen Zukunft ev. Schulen mitgegeben.

Für einzelne Schulen ist eine ähnliche Plattform kaum finanzierbar. Deshalb bedarf es nun mindestens 15 Schulträgern, die sich für das neue Digital-Portal ev. Schulen zusammenschließen. Denn für diesen Fall werden die Einrichtungskosten über verschiedenste Fördermittel vollends abgedeckt.

 

Offen ist allein, wie hoch die Betriebskosten für die Schulen nach Ablauf der Projektzeit Ende 2023 sein werden. Dies hängt zum einen von der Anzahl der teilnehmenden Schulen (Faustformel: je mehr Einrichtungen, umso günstiger) als auch von der Anzahl der eingebundenen Anwendungen (Faustformel: je mehr verschiedene Programme, desto teurer) ab.

 

Diesen Fragen wird sich nach der Teilnahmeerklärung mit einem Auskunftsformular jeder Schule genähert – und das bestmögliche Produkt für die Gemeinschaft evangelischer Schulen entworfen. Für alle Schulträger*innen gilt: Die digitale Zukunftschance evangelischer Schulen ist zum Greifen nah, packen Sie zu und schreiben Sie uns bei Rückfragen an schulstiftung@evlks.de.

 

Einen Artikel mit Grundinfos und häufig gestellten Fragen zum Digital-Portal finden Sie auch hier!

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