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Die Evangelischen Schulen in Sachsen.

Allgemein

Neue Effekte für berufliche Orientierung

23.12.2020 Patrick Franz

Warum sich Zusammenarbeiten zwischen allgemeinbildenden und beruflichen evangelischen Schulen für beide Seiten lohnen

Seit September gehören neben allgemeinbildenden auch 18 berufsbildende Schulen zum Wirkbereich der Schulstiftung. Daraus entsteht die Chance, voneinander zu profitieren…

„Wir können Synergieeffekte bei der Berufsorientierung schaffen. Das wünschen wir uns“, sagt Dorothee Wiedmann, Referentin für schulische Bildung im Diakonischen Werk der Landeskirche.

Der Schwerpunkt ev. Ausbildung liegt auf sozialen Berufen wie Pflegefachkräften, Pflegehilfe, Erziehern, Sozialassistenten, Heilerziehungspflege, Physiotherapie und Notfallsanitätern.

Wiedmann erklärt: „Grundsätzlich wird alles gebraucht und bietet gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Hervorzuheben sind Ausbildungen in der Heilerziehungspflege. Der Beruf ist recht unbekannt, dort wird händeringend gesucht.“

Am Berufsbildungswerk (BBW) Leipzig können Menschen mit Sprach- und Hörbehinderungen Zugang zu einer breiten Palette von Berufen wie Mediengestaltung, Autopflege, Bau, Gartenarbeiten, Handwerk und Logistik erhalten.

Wiedmann betont: „Wir wollen vernetzend denken. Soziale Berufe geraten durch den staatlichen Fokus auf Studiengänge und MINT-Fächer aus dem Blick.“ So würde das Diakonische Werk gemeinsame Veranstaltungen von Schulleitungen der berufsbildenden Schulen und Berufsorientierungslehrer*innen aus ev. Gymnasien und Oberschulen organisieren. Für Wünsche und Kontakt kann man sich bei Dorothee.Wiedmann@diakonie-sachsen.de melden.

 

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